FairCup und CupCycle gehen gemeinsame Wege
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CupCycle macht’s möglich: Profit durch Mehrweg
26. März 2018

Die Anbieterlandschaft in Deutschland für Mehrweganbieter im Bereich Coffee to go ist im Jahr 2017 immens gewachsen. Bei den vielen guten, ökologischen Absichten, kommt die Nachhaltigkeit jedoch durch hartnäckige Marktumkämpfungen vielerorts zu kurz. Das ambitionierte Expandieren lokaler Initiativen, startend in Rosenheim über Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen bis hoch nach Norddeutschland, zwingt die Anbieter zu Preiskämpfen in den Städten.

Das Resultat? Verschiedene Anbieter, deren Systeme nicht miteinander zu verbinden sind, siedeln sich in einer Stadt an und hindern die ursprüngliche Idee von überregionalen Systemen am Erfolg. Die Konsumenten werden verwirrt, da Sie bereits in der selben Straße zwei unterschiedliche Pfandbecher von unterschiedlichen Anbietern vorfinden. Auch für die Kaffeeverkäufer ist das keine vielversprechende Ausgangssituation. Abgesehen davon, dass man in Köln schon weniger Systemgebühr zahlt als in München, ist die Akzeptanz beim Kunden einfach geringer.

Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Cup&More dazu entschieden, eine Allianz zu starten. Eine Zusammenarbeit beider Unternehmen existiert bereits seit 2013, wurde im vergangenen Jahr dann stark intensiviert.

Ein Blick auf Cup&More zeigt: die Vorteile für das Zusammenschließen von CupCycle und Cup&More für den Coffee to go Markt liegen nahe. Es gibt aktuell in Deutschland kaum eine so qualifizierte Adresse für das Entwickeln von Mehrwegsystemen und die Durchführung von Spülprozessen- und Logistik wie die Firma von Michael Andresen aus Bad Segeberg. Dank seiner intensiven Entwicklungsarbeiten von mobilen Spülstationen, lassen sich für städtische Vorhaben auch dezentralisierte Spülsysteme aufbauen. Vor allem aber im Bereich der Abrechnungssysteme verfügt die Cup&More Andresen Mehrweglogistik e.K. über ein auf dem Markt einzigartiges System.

Auch CupCycle überzeugt mit langjährigem Branchenwissen. Geschäftsführer Rudolf Schnettler initiierte in den 90er Jahren mit seinem ehemaligen Unternehmen den maßgeblichen Ausbau des Marktes für Pfandbechersysteme in Fußballstadien und Eventveranstaltungen. Sowohl in Deutschland aus auch im Ausland war er am Aufbau etlicher Spülstationen und Partnerunternehmen seines mittelständischen Unternehmens beteiligt. Abgerundet wird das Dienstleistungsspektrum durch ein Team von Wirtschaftspsychologen, die sich um den elementaren Aspekt der konsumentenpsychologischen Nutzerfreundlichkeit kümmern.

Das Ziel des Joint-Ventures? Die beidseitigen Expertisen und Erfahrungswerte bündeln, Städte gemeinsam mit leidenschaftlich entwickelten, offenen Pfandbecher-Systemen versorgen, und anderen Anbietern die Möglichkeit geben, sich anzuschließen. Mit zusammen mehr als 40 Jahren Erfahrung im Konzeptionieren, Aufbauen und Verwalten von Mehrwegsystemen haben Cup&More und CupCycle bereits ein international breitgefächertes Netzwerk. Mit dem jetzigen Vorhaben hoffen beide Seiten, dass dieses weiter wächst. Denn gemeinsam lässt sich diese Herausforderung besser meistern.

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