CupCycle begrüßt das sechste Teammitglied

Das studentische Projekt CupCycle erhält einen weiteren Neuzugang: Der 24-jährige Nicolai Hanner unterstützt das Team künftig besonders in den Bereichen Kundenbetreuung und Logistik. Gebürtig stammt der Wahl-Berliner aus Karlsruhe und absolvierte nach seinem Abitur im Jahr 2007 zunächst ein freiwilliges soziales Jahr in Bristol (UK). Anschließend nahm er sein Bachelorstudium im Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkte Maschinenbau und Verkehrswesen, an der Technischen Universität Berlin auf. Aktuell steckt Nicolai bereits mitten im Masterstudium, unter anderem mit den Vertiefungsrichtungen Logistik, Finanzierung und Innovationsmarketing. Darüber hinaus arbeitet Nico als studentischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsmanagement der TU Berlin an einem Projekt zu nachhaltiger IT. In diesem Rahmen verfasst er auch seine Masterarbeit zum Thema „Information Systems in Sustainable Supply Chains“.

Nico: „Schon seit meiner Schulzeit an der Waldorfschule interessiere ich mich für nachhaltige Konzepte – von Landwirtschaft bis Großkonzern. Sowohl das Projekt von CupCycle als auch die Idee vom eigenen Unternehmen begeistern mich. Das Team hat mich überzeugt: Die Arbeit macht Spaß und ich bin gespannt auf das nächste Semester“.

Das studentische Unternehmen heißt sein sechstes Teammitglied offiziell herzlich Willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit!

CupCycle empfängt Algerische Delegation an der TU Berlin

Im Rahmen einer Informationsreise zur „Förderung von Unternehmens-gründungen und Beschäftigung von Frauen und jungen Menschen in der Green Economy in Algerien“ hat das Team von CupCycle gestern eine Algerische Delegation der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) empfangen.

Anfang 2012 führte die GIZ Algerien im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Studie zum Potenzial für Unternehmensgründungen und Beschäftigung von Frauen und jungen Menschen in der Green Economy durch. Die Studienergebnisse wurden der Öffentlichkeit Ende März 2012 im Rahmen einer internationalen Konferenz in Algier präsentiert. Die Initiative wird durch einen Arbeitskreis für nachhaltiges Unternehmertum in Algerien getragen. Im Verlauf der Studienarbeiten entwickelten sich neue Netzwerke und Arbeitsgruppen wie das Netzwerk zur Förderung algerischer Unternehmerinnen in der Green Economy, das Netzwerk algerischer Medien für die Green Economy oder die regionale Arbeitsgruppe junger innovativer Unternehmensgründer in Oran.

Vertreter dieser Netzwerke suchen nun auf ihrer Studienreise durch Berlin den Ideen- und Erfahrungsaustausch mit deutschen Institutionen und Experten. Gestern stand unter anderem ein Besuch bei CupCycle auf dem Programm. Das Team empfing die Delegierten in den Räumlichkeiten der TU-Gründungswerkstatt, präsentierte dort das Mehrwegbecherkonzept sowie die Gründungsgeschichte von CupCycle und stieg anschließend ein in eine konstruktive Diskussion über Themen wie Unternehmensgründung an der TU Berlin oder Nachhaltigkeit an Universitäten. Das Becherteam erhielt so die Möglichkeit, mit hochrangigen Firmenvertretern sowie Jungunternehmern aus der algerischen Green Economy und Unterstützern diverser Nachhaltigkeitsprojekte in den aktiven Dialog zu treten: „Der gegenseitige Austausch war für beide Seiten von großem Nutzen. Wir konnten unsere Erfahrung als junges ‚Green Business‘ weitergeben und haben im Gegenzug wertvolles Feedback von Vertretern aus Forschung und Wirtschaft zu unserem Projekt erhalten“, sagt Andrea Scholz, CupCycle-Teammitglied.

Die Studienreise der Algerischen Delegation wird von der GIZ organisiert und dauert noch bis Donnerstag, den 30. August. In dieser Zeit werden die Netzwerkvertreter neben vielen anderen interessanten Projekten auch das Büro des CupCycle-Hauptsponsors ALBA Group kennenlernen. Die Delegation bereist Berlin mit den Zielen der Errichtung einer eigenen nationalen Förderstrategie, Identifizierung und Stärkung deutscher Kontakte sowie der Entwicklung algerischer Investitionsbereiche der Green Economy für die Beschäftigung junger Menschen, besonders von Frauen. Mehr Informationen gibt es auf www.giz.de.

CupCycle-Becher auf dem Tongji-Tag an der TU Berlin

Am 6. Juli findet an der Technischen Universität der „Tongji-Tag“ statt – natürlich nicht ohne CupCycle. Zur feierlichen Eröffnung der Veranstaltung wird am Vormittag zu einem Festakt im Lichthof des TU-Hauptgebäudes eingeladen. Absolventinnen und Absolventen des Doppel-Masters Urban Design, erworben an der TU Berlin sowie der Tongji Universität, erhalten hier ihre Abschlussurkunden. Angestoßen wird mit den umweltfreundlichen CupCycle-Mehrwegbechern! Die Besucher erwarten außerdem eine Ausstellung über die Hochschulkooperation sowie Workshops und Referate angesehener Wissenschaft-lerInnen beider Universitäten zu Themen wie der innovativen Städtebau-Forschung.

Die chinesische Tongji Universität und die TU Berlin pflegen bereits seit 1995 eine partnerschaftliche Kooperation und arbeiten auf diversen Gebieten in Forschung und Lehre zusammen. Mit der Veranstaltung soll die Zusammenarbeit der beiden Universitäten gestärkt und die Tongji-Uni den Studierenden näher gebracht werden. Weitere Informationen zum Event sind hier zu finden.

Kleine Zwischenbilanz

Mittlerweile werden pro Tag rund 500 CupCycle-Becher in den teilnehmenden TU-Cafeterien des Pilotprojektes genutzt. Die Mehrwegbecher decken somit bereits über 40 Prozent des Tageskonsums von Getränken ab – und ersetzen damit jede Menge Pappbecher! Die erste Pilotprojektphase an der Technischen Universität Berlin läuft noch bis zum Ende der Vorlesungszeit des aktuellen Sommersemesters (7/2012).

Das CupCycle-Team dankt Allen, die das System bereits aktiv nutzen und damit die Wegwerfkultur an der Universität stoppen!

Neues Mitglied im CupCycle-Team

CupCycle erhält weibliche Verstärkung: Die 27-jährige TU-Studentin Andrea Scholz übernimmt im Team künftig Aufgaben in den Bereichen Logistik und Sustainability. Die waschechte Berlinerin absolvierte 2009 ihren B.A. Modern China an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und studierte zuvor zwei Semester in Peking sowie Hangzhou (China). Nach dem Bachelorabschluss zog es Andrea wieder in die Heimat. Nun studiert sie Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Technische Chemie im fünften Semester an der TU Berlin.

Seit gut einem Jahr beschäftigt sich die frisch gebackene CupCyclerin intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit, besucht Events wie die Berliner Rohstoff- und Recycling-Konferenz und kommt ihrem Berufsziel in der Recyclingwirtschaft so Schritt für Schritt näher: „Was mich zu CupCycle bringt? In erster Linie die Vision des Projekts, eines Tages auf Pappbecher an den Unis zu verzichten. Ich finde das Team einfach großartig und freue mich schon darauf, neue Konzepte und Ideen zu verwirklichen. Wir haben jede Menge Spaß bei der Arbeit und auch für mich gilt: Am meisten lernt man, wenn man etwas selbst ausprobiert.“

CupCycle freut sich sehr über die Zusammenarbeit und heißt Andrea offiziell herzlich Willkommen im Team!

TU Intern berichtet über CupCycle

In der Mai-Ausgabe der Hochschulzeitung TU Intern ist ein ausführlicher Artikel über CupCycle an der Technischen Universität Berlin zu finden. Darin werden neben dem Projekt und seiner Funktionsweise auch das studentische Team sowie die Sponsoren rund um die Mehrwegbecher vorgestellt. Der Artikel ist online zum Lesen verfügbar: Caffé Latte umweltfreundlich.

Die TU Intern ist die hochschuleigene Zeitung der TU Berlin und erscheint neunmal im Jahr. Die aktuelle Ausgabe ist in der TU-Pressestelle erhältlich und steht hier zum Download bereit.

CupCycle-Webseite wird klimaneutral

Der Online-Auftritt von CupCycle besitzt ab jetzt das Prädikat „klimaneutral“. Durch die Nutzung der Webseite entstehen Treibhausgasemissionen, beispielsweise während der Stromerzeugung für die entsprechenden Server und Rechner. Im globalen Durchschnitt werden so etwa 0,02g CO2 bei jedem Besuch einer Homepage generiert*. Der CupCycle Partner South Pole Carbon Asset Management bietet weltweit zahlreiche Qualitätsprojekte zum Klimaschutz an und arbeitet mit etablierten Kunden wie dem WWF zusammen. South Pole Carbon erfasst ab sofort alle Besuche auf der CupCycle-Webseite und kompensiert die entsprechende Menge CO2 mit seinen Klimaschutzprojekten. So wird die Webseite von CupCycle nun klimaneutral.

*Wissner-Gross (2009): http://news.bbc.co.uk/2/hi/7823387.stm [24.04.2012]

CupCycle im manager magazin

Heute im manager magazin online zu lesen: Die Uni als Gründungskosmos (von Bernd Kramer). Demnach arbeiten Universitäten zunehmend an der Förderung ihrer studentischen Jungunternehmer und etablieren sich so als eigene Gründungsschmiede.Screenshot manager magazin online

CupCycle wird im Artikel als Referenzprojekt an der TU Berlin, speziell in Zusammenarbeit mit dem Gründungszentrum, vorgestellt:

„Die Technische Uni Berlin hatte das Kaffee-Problem. […] Bis Rafael Strasser (23) und seine Kommilitonen die zündende Idee hatten: Statt in Pappp- sollte der Kaffee in Mehrwegbechern aus Plastik ausgeschenkt werden, die anschließend in Extrabehältern neben den Mülleimern geworfen werden können. Dort werden sie einmal am Tag abgeholt, gespült und wiederverwendet. Der To-Go-Komfort ist der gleiche, der Müll aber weg. ‚Ein Pfandsystem würde an der Uni nicht funktionieren‘, meint Wirtschaftsingenieur-Student Strasser. ‚Kein Student will Wege doppelt laufen, nur um einen Becher zurückzubringen.'“

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CupCycle-Becher im Großformat

Na, schon semestermüde? – Die CupCycle-Becher gibt es ab sofort auch im 0,25L-Format. Damit können großer Kaffee, Tee, Milchkaffee, Kaltgetränke etc. nun ebenfalls im nachhaltigen Mehrwegbecher genossen werden.

Die großen CupCycle-Becher sind ab heute in den TU-Cafeterien Wetterleuchten und Coffeebar (beide im Hauptgebäude) sowie dem WiwiCafé (Erweiterungsbau) erhältlich.

Wir wollen Deine CupCycle-Story!

„Ich und mein Becher“: Das CupCycle-Team möchte an Euren Erfahrungen mit dem neuen Mehrwegbechersystem teilhaben.

Fotos, Videos, Geschichten, Anmerkungen, Vorschläge, Lob, Kritik – alles ist erlaubt. Postet, kommentiert und diskutiert über das Projekt und Eure bisherigen Erlebnisse mit CupCycle. Euch stehen dazu die Webseite, der Facebookauftritt von CupCycle oder das Kontaktformular zum direkten Dialog zur Verfügung.

Das Team ist gespannt auf Euer Feedback!