Warum Porzellan für Coffee to go nicht geeignet ist
7. Januar 2019

Unsere Kunden verbindet alle der Wunsch, beim Umstieg auf umweltfreundliche Mehrwegbecher keine Einbußen oder versteckte Mehrkosten bei ihrem zumeist wichtigsten Umsatzfaktor zu riskieren. Im Folgenden werden wir erklären, wieso die Gleichung Mehrweg = Mehrkosten oftmals irreführend ist, indem den Fragen nach Notwendigkeit eines Umstiegs als auch der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit nachgegangen wird.

Die Notwendigkeit sollten wir als Branchenprimus für individuelle Mehrwegbecher-Systemlösungen eigentlich pauschal bejahen. Wenn Sie jedoch in einem Umfeld wirtschaften, in dem die Becher nur wie Einwegware genutzt werden und keine entsprechenden Wiederverwendungen auftreten, lassen Sie besser die Finger davon. Ein Beispiel hierfür wären mobile Coffee-Bikes, die nicht an ein öffentliches Pfandbechersystem angeschlossen sind.

Die Notwendigkeit in geschlossenen Kreisläufen wie großen Unternehmen, Zoos oder Fußballstadien ist hingegen indiskutabel. Die Verbrauchsmengen liegen hier oftmals schnell im 6- oder 7-stelligen Bereich. Ein Umstieg hat also auch eine entsprechend kulturelle Signalwirkung, die über eine Imageverbesserung hinausragt – große Konsumzentren werden mit gelebter Nachhaltigkeit zum Vorbild für die andere Teile der Gesellschaft. Zudem sind die Voraussetzungen für einen umfassenden, aber auch wirtschaftlich interessanten Umstieg fast immer gegeben.

Nachhaltige Kosteneffizienz ohne langfristigen Mehraufwand

Finanziell betrachtet fallen im Vergleich zum Einwegbecher bei Rücknahme und Spülen zusätzlicher Aufwand und Kosten an. Diese lassen sich zum einen durch zentralisierte, automatisierte Rücknahmeprozesse mittels Rücknahmeautomaten reduzieren. Andererseits helfen auf Zielgruppen und Anwendungsbereiche abgestimmte Konzepte bei der Finanzierung. Dank unserer Erfahrungswerte aus über 20 Jahren Mehrwegbranche liegen die gesamten Handling-Kosten eines Mehrwegbechers sogar deutlich unter dem Anschaffungspreis eines Einwegbechers. Der Umsatz lässt sich durch den Einsatz von Mehrwegbechern zudem noch weiter steigern.

Für das Spülen gibt es heutzutage umweltverträgliche Chemikalien, die auf das Reinigen von selbst stark verschmutzten Polypropylen-Bechern abgestimmt sind. Durch die im Vergleich zu Glas oder Porzellan geringere Wärmeeinspeicherung von Kunststoff, trocknen Mehrwegbecher langsamer. Spezielle Spülmaschinen besitzen deshalb eine besondere Trocknungsfunktion, um Trocknungsflecken und Wasserrückstände gänzlich zu vermeiden. Wer keine neue Maschine anschaffen möchte, kann auf günstigere Alternativen zurückgreifen und seine bisherige Maschine mit einem zusätzlichen Trocknungsblech ergänzen.

Fazit: Die Nutzung von Mehrwegbechern ist anfangs mit einem, relativ zu Einwegbechern, höherem finanziellen Aufwand verbunden. Jedoch reduzieren sich die Mehrwegkosten im Gegensatz zum Einweg mit jeder zusätzlichen Nutzung. In jedem Fall sind Mehrwegsysteme kostenehrlicher, denn sie offenbaren die einzelnen Kostenpunkte viel transparenter. Einwandfreies Reinigen und Trocknen der Becher ist heutzutage kein Problem mehr. Mit dem richtigen Konzept und einer professionellen Betreuung von CupCycle® kann jeder diesen Wechsel vollziehen.