CupCycle geht neue Wege und wird beratend tätig

An der Technischen Universität Berlin sind sie mittlerweile campusweit bekannt: die pfandfreien Mehrwegbecher des CupCycle-Teams. Im aktuellen Semester konnte CupCycle parallel zum Unibetrieb seinen ersten Kunden für ein Beratungsprojekt gewinnen. Mit dem Vorlesungsende wird das Berliner Start-up diesen Bereich stärker fokussieren und so etwa Großveranstaltungen nachhaltiger gestalten. „Wir steigen jetzt ins Berufsleben ein und können das Becher-Projekt vor Ort schwer betreuen. Deshalb ist es Zeit, neue Wege zu gehen“, sagt Geschäftsführer Rafael Strasser. „An der Uni haben wir jede Menge über Mehrweg, Müllvermeidung und Stoffkreisläufe gelernt. Dieses Wissen möchten wir anderen Organisationen weitergeben und sie bei ihren Nachhaltigkeitsprojekten unterstützen.“

Unternehmen bekunden großes Interesse am Projekt und den Erfahrungswerten. Die Mehrwegbecher sind seit diesem Jahr erfolgreich in der Cafeteria des aktuellen Sponsors Berliner Wasserbetriebe im Einsatz. „Unsere Mitarbeiter sind von CupCycle begeistert. Die Becher haben wir alternativ zu Porzellantassen und Pappbechern getestet. Das wurde gut angenommen, auch die Rücklaufquote war höher als angesichts der tollen Becheroptik befürchtet. Und wir haben für uns einiges gelernt, denn wir wollen den Mehrwegbecheranteil an unseren Trinkwasserbars auch deutlich steigern“, erzählt Stephan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe. Die Resonanz der universitären Einrichtungen ist ebenfalls positiv: „Die Idee von CupCycle hat viel Potenzial, weil sie einfach, komfortabel und innovativ ist“, findet Hans J. Gabriel, Bereichsleiter Mensen des Studentenwerks Berlin. „Ich schätze den Team-Einsatz sehr und bedaure das Ende unserer Zusammenarbeit.“

Das Mehrwegbecherprojekt wird diese Woche in der Cafeteria Wetterleuchten sowie dem Café Nero auslaufen. Das studentische WiwiCafé im Erweiterungsbau setzt die Mehrwegbecher weiterhin für Unibetrieb und Veranstaltungen ein. „Alle TU-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich ihren persönlichen CupCycle-Becher mitzunehmen, um diesen an der Uni und überall dort weiter zu verwenden, wo zurzeit noch Einwegbecher angeboten werden“, verkündet Thomas Junge, ebenfalls Geschäftsführer des Start-ups. Nur wenige der Mehrweg-Cups müssen am Ende ihres Lebenszyklus übrigens tatsächlich recycelt werden, da sie auch in gemeinnützigen Organisationen, wie dem Verein für Esskultur Kulina e.V. oder dem Berliner Quartiersmanagement Moabit-West, zum Einsatz kommen. Mitgründerin Carolin Kühnel resümiert: „Die letzten anderthalb Jahre haben jedem von uns riesigen Spaß gemacht und wir hoffen, dass die Idee in den Köpfen der Leute bleibt. Kaffeegenuss an der Uni geht auch ohne Müllberge und trotzdem bequem, das haben wir gezeigt.“

Coffee to go umweltfreundlich: CupCycle ist zurück

Seit Montag sind die umweltfreundlichen Mehrwegbecher von CupCycle wieder auf dem Campus der Technischen Universität Berlin erhältlich. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Sommersemester 2012 startet das junge Start-Up nun mit interessanten Entwicklungen ins neue Semester. Dass das System funktioniert und die Nachhaltigkeit an der Uni steigert, hat CupCycle bereits bewiesen. Während der Pilotphase konnten knapp 18.000 Pappbecher durch die Mehrwegcups ersetzt werden.

Eigenentwickelte Sammelboxen und neuer Sponsor

Ein Semester hat sich das Team Zeit genommen, um das System weiter zu verbessern. Da es bisher keine geeigneten Sammelboxen für die Becherrückgabe gab, haben die Mitglieder kurzum selbst ein Modell entwickelt. Das Projekt konnte außerdem neue Unterstützung gewinnen. Der aktuelle Sponsoringpartner von CupCycle ist das Hauptstadtunternehmen schlechthin, die Berliner Wasserbetriebe. „Als modernes Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen liegen uns Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonders am Herzen. Wir sind begeistert vom Projekt und den Ambitionen des CupCycle-Teams“, sagt Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe. „Gemeinsam mit den Studierenden möchten wir im kommenden Semester an der TU Berlin die Mehrwegquote deutlich steigern.“

QR-Code scannen und Kaffee-Flatrate gewinnen

Mit dem Neustart bekennt sich das Projekt zu seinen Wurzeln – das CupCycle-Team hat gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben die Skyline der Hauptstadt zum neuen Bechermotiv gekürt. „CupCycle ist ein Berliner Original und das wollen wir zeigen. Egal, wohin uns der Weg noch führt, Berlin wird immer das ‚Zuhause‘ dieses Projekts bleiben“, erklärt Carolin Kühnel, Mitgründerin des Start-Ups. Obendrein gibt es einen QR-Code auf den Bechern, der alle Nutzer per Handyscan wöchentlich mit neuen Infos rund um CupCycle und Unileben versorgt. Der Code startet mit einem Quiz, bei dem es eine Kaffee-Flatrate zu gewinnen gibt.

Kalter Kaffee war gestern

Was bleibt, ist die komfortable Systemidee: Getränk im CupCycle bestellen und den Becher nach Gebrauch einfach in die nächste Sammelbox geben. Der Mehrwegbecher spart nicht nur Müll, er hält die Heißgetränke außerdem länger warm als sein Papp-Pendant. „Wir möchten den Studierenden aktiv die Möglichkeit geben, ihren Unialltag nachhaltiger zu gestalten“, erklärt Thomas Junge, ebenfalls Gründungsmitglied des Projekts. „Mit neuem Design und mehr Interaktion macht das System einfach noch mehr Spaß – und das ganz ohne Pfand.“ CupCycle ist in den Caféterien „Wetterleuchten“ und „Coffee-Bar“ im TU-Hauptgebäude sowie im studentischen „Wiwi-Café“ erhältlich.

Neuer Sponsoringpartner für CupCycle

Nun ist es offiziell: CupCycle wird gemeinsam mit einem neuen Partner in das kommende Sommersemester 2013 starten. Die Berliner Wasserbetriebe werden das Mehrwegbecherprojekt künftig unterstützen und das Konzept mit dem CupCycle-Team weiterentwickeln.

„Als modernes Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen liegen uns Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonders am Herzen. Wir sind begeistert vom Projekt und den Ambitionen des jungen Teams rund um CupCycle“, sagt Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe. „Gemeinsam mit den Studierenden möchten wir im kommenden Semester an der Technischen Universität Berlin die Mehrwegquote deutlich steigern. Auch frisches Berliner Trinkwasser schmeckt aus diesen Bechern gut! Wir freuen uns auf eine spannende Zeit, neue Ideen und eine intensive Zusammenarbeit.“

Seit über 150 Jahren versorgen die Berliner Wasserbetriebe 3,6 Millionen Menschen in Berlin und Umgebung mit Trinkwasser und behandeln das Abwasser von 4 Millionen Menschen. Dabei wird die Hauptstadt ausschließlich mit Ressourcen aus dem Stadtgebiet versorgt – ein Novum für eine Millionenstadt. Mit mehr als 4000 Mitarbeitern, einer Ausbildungsquote von 8,4 Prozent und einem jährlichen Einkaufssvolumen von fast 400 Millionen Euro sind die Berliner Wasserbetriebe einer der größten Arbeitgeber, Ausbilder und Auftraggeber der Region Berlin-Brandenburg.

 „Wir sind sehr stolz darauf, als lokales Start-up ein so etabliertes Berliner Unternehmen von unserem Projekt überzeugt zu haben. Die Berliner Wasserbetriebe sind untrennbar mit der Hauptstadt verbunden und auch unsere Gründungsgeschichte beginnt hier“, freut sich CupCycle-Gründungsmitglied Thomas.  „Wir wollen etwas bewegen – hier in Berlin und schließlich in der gesamten Gesellschaft. Die Berliner Wasserbetriebe sind hierfür ein starker Partner und ebenso motiviert wie wir, unsere Ziele umzusetzen“, ergänzt Teammitglied Andrea.

CupCycle wurde 2012 von Berliner Studierenden der Technischen Universität gegründet und stellt pfandfreie, wiederverwendbare Becher für Heiß- und Kaltgetränke bereit, die den herkömmlichen Wegwerf-Pappbecher dauerhaft ersetzen sollen. Das Pilotprojekt lief im Sommersemester 2012 an der TU Berlin und bewies deutlich, dass seitens der Konsumenten eine hohe Nachfrage nach Alternativen zum Pappbecher besteht. Im Sommersemester 2013 soll CupCycle mit vielen Neuigkeiten und Systemverbesserungen an die Universität zurückkehren.

CupCycle macht Kaffeepause

Liebe CupCycler/innen,

sicherlich habt Ihr Euch schon gefragt, wo die Mehrwegbecher in diesem Semester bleiben. Wir möchten Euch deshalb gern noch einmal eine ausführliche Information zum Fortgang unseres Projektes geben.

Unsere Pilotphase an der TU Berlin lief insgesamt 3 Monate (4/12 – 7/12) und war äußerst erfolgreich:

  • 40% der Heißgetränke in unseren Partnercafeterien wurden bereits im CupCycle-Becher konsumiert.
  • Damit konnten wir innerhalb von nur 3 Monaten rund 17.900 Pappbecher mit unseren Mehrwegbechern ersetzen.
  • Unsere Rücklaufquote (errechnet sich aus der Differenz von morgens sauber ausgelieferten Bechern und abends gebraucht eingesammelten Bechern) hat sich auf 94% gesteigert. Das bedeutet, es geht nur eine sehr kleine Zahl an Bechern verloren.

Die Ergebnisse sprechen für sich – das System ist gefragt und funktioniert. Natürlich ergaben sich nach unserem Pilotprojekt Fragen und Verbesserungsmöglichkeiten, mit denen wir uns nun intensiv beschäftigen. CupCycle wird das laufende Wintersemester 2012/13 deshalb nutzen, um das System weiterzuentwickeln und Schwachstellen auszubessern. In dieser Zeit werden die Mehrwegbecher in unseren Partnercafeterien nicht zur Verfügung stehen.

Aktuell betreuen wir zwei Projekte an der TU Berlin:

Gemeinsam mit dem FG Fabrikbetrieb und Montagetechnik haben wir ein Projekt für das Seminar „Methoden des Fabrikbetriebs” ins Leben gerufen. Ziel ist es, die CupCycle-Sammelboxen für den täglichen Universitätsbetrieb zu verbessern. Wichtige Aspekte sind unter anderem Design, Benutzerfreundlichkeit, Stabilität und Hygiene. Für weitere Informationen steht Euch Nico gern unter Nicolai.Hanner@cupcycle.eu zur Verfügung.

Außerdem arbeiten wir mit dem FG Abfallwirtschaft am Start der Projektwoche zum Thema „CupCycle Mehrwegbecher an der TU – Herausforderung, Akzeptanz und Nutzen“. Neben praktischen Methoden zur Evaluierung und Akzeptanz der Abfallvermeidung sollen in diesem Projekt wichtige Grundlagen zum Konzept untersucht werden. Dazu zählen eine Analyse der verschiedenen Alternativen zum klassischen Einwegbecher, die Recherche zu Konzepten zur Müllvermeidung sowie die Ausarbeitung eines geeigneten Bewertungssystems. Der Kurs wird im Januar 2013 stattfinden, Infos zum Projekt erteilt Euch Andrea gern unter Andrea.Scholz@cupcycle.eu.

Selbstverständlich werden wir Euch über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Wir möchten uns noch einmal bedanken für die tolle Unterstützung und Euer reges Interesse an unserem Projekt. Wir freuen uns drauf, im kommenden Sommersemester gemeinsam mit Euch wieder voll durchzustarten.

Bei Fragen und Anregungen erreicht Ihr uns wie immer über info@cupcycle.eu. Checkt außerdem www.facebook.de/cupycle für die aktuellen News zum Projekt! Und nicht vergessen: Nachhaltig bechert es sich besser!

In diesem Sinne,

Euer CupCycle-Team

Berliner Senat prüft Abgabe auf ToGo-Verpackungen

Die Berliner Morgenpost meldete gestern, dass der Senat eine mögliche Abgabe auf ToGo- Verpackungen in der Hauptstadt prüft. Auslöser sind die Müllberge Berlins, die selbst von den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) nur noch schwer zu bewältigen sind.

Michael Arndt, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes in Steglitz-Zehlendorf, hatte den Antrag auf den Weg gebracht. Mit einer solchen kommunalen Abgabe würden die Verursacher direkt für den entstehenden Aufwand aufkommen, so Michael Arndt gegenüber der Berliner Morgenpost. Die Einnahmen könnten dann direkt an die BSR gehen und so die Stadtreinigung stärker unterstützen.

Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen.

Aufruf an die TU-Studierenden

Im Wintersemester 2012/13 will CupCycle wachsen und sich kontinuierlich weiter entwickeln. Gemeinsam mit dem FG Fabrikbetrieb und Montagetechnik hat das Team rund um die Mehrwegbecher ein Projekt für das Seminar „Methoden des Fabrikbetriebs“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die CupCycle-Sammelboxen für den täglichen Universitätsbetrieb zu verbessern. Wichtige Aspekte sind unter anderem Design, Benutzerfreundlichkeit, Stabilität und Hygiene. Die Studierenden werden am Semesterende mit 6 LP belohnt. Die Einführungsveranstaltung zum Seminar findet am 24.10.2012 um 08:15 Uhr im Raum PTZ S001 statt.

Das Fachgebiet Fabrikbetrieb und Montagetechnik gehört zum Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb und beschäftigt sich mit allen Themen rund um Montage-, Demontage- sowie Transportprozesse. Weitere Infos zum FG gibt es hier.

CupCycle-Ansprechpartner: Nico (Nicolai.Hanner@cupcycle.eu)

CupCycle wird Start-Up des Monats

Das große deutsche Marketingportal marketingfish.de hat CupCycle zum Start-Up des Monats gewählt. Das Team wird belohnt mit einem ausführlichen Artikel zum Mehrweg-becherprojekt und jeder Menge positivem Feedback. Laut marketingfish.de konnte CupCycle mit einer einfachen aber guten Idee und viel Eigeninitiative überzeugen:

„CupCycle ist kein internationales Riesenunternehmen und wird möglicherweise nie eines werden. CupCycle wurde, soviel wir wissen, bisher auch nicht mit Millionenbeträgen gefüttert. Aber CupCycle hat das, was ein gutes Start-up vor allem auszeichnet: Eine gute Idee. Sie ist noch wichtiger als prominente und finanzstarke Unterstützer und als das Streben nach Riesenhaftigkeit. Das Team von CupCycle hat eine Idee und entwickelt sie. Aus unserer Sicht macht genau das die positivste Seite von Unternehmertum aus. CupCycle ist daher unser Start-up des Monats.“

Den vollständigen Artikel gibt es hier: Start-up des Monats: CupCycle – Kampf dem Müll!

marketingfish.de bietet täglich News, Tipps und Praxis-Wissen aus der Welt des Marketing und wendet sich speziell an Marketing-Verantwortliche, Unternehmer und Existenzgründer. In der Rubrik Start-Ups gib es aktuelle News, Interviews sowie Informationen aus Theorie und Praxis rund um junge Firmengründer. Das Onlineportal gehört zur NIKU Media AG – einem Medien- und Marketingforschungsunternehmen, das selbst erst im Jahr 2011 gegründet wurde.

Das CupCycle-Team freut sich über diese gelungene Überraschung und sagt: Vielen Dank für die tolle Unterstützung!

CupCycle begrüßt das sechste Teammitglied

Das studentische Projekt CupCycle erhält einen weiteren Neuzugang: Der 24-jährige Nicolai Hanner unterstützt das Team künftig besonders in den Bereichen Kundenbetreuung und Logistik. Gebürtig stammt der Wahl-Berliner aus Karlsruhe und absolvierte nach seinem Abitur im Jahr 2007 zunächst ein freiwilliges soziales Jahr in Bristol (UK). Anschließend nahm er sein Bachelorstudium im Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkte Maschinenbau und Verkehrswesen, an der Technischen Universität Berlin auf. Aktuell steckt Nicolai bereits mitten im Masterstudium, unter anderem mit den Vertiefungsrichtungen Logistik, Finanzierung und Innovationsmarketing. Darüber hinaus arbeitet Nico als studentischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsmanagement der TU Berlin an einem Projekt zu nachhaltiger IT. In diesem Rahmen verfasst er auch seine Masterarbeit zum Thema „Information Systems in Sustainable Supply Chains“.

Nico: „Schon seit meiner Schulzeit an der Waldorfschule interessiere ich mich für nachhaltige Konzepte – von Landwirtschaft bis Großkonzern. Sowohl das Projekt von CupCycle als auch die Idee vom eigenen Unternehmen begeistern mich. Das Team hat mich überzeugt: Die Arbeit macht Spaß und ich bin gespannt auf das nächste Semester“.

Das studentische Unternehmen heißt sein sechstes Teammitglied offiziell herzlich Willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit!

CupCycle empfängt Algerische Delegation an der TU Berlin

Im Rahmen einer Informationsreise zur „Förderung von Unternehmens-gründungen und Beschäftigung von Frauen und jungen Menschen in der Green Economy in Algerien“ hat das Team von CupCycle gestern eine Algerische Delegation der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) empfangen.

Anfang 2012 führte die GIZ Algerien im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Studie zum Potenzial für Unternehmensgründungen und Beschäftigung von Frauen und jungen Menschen in der Green Economy durch. Die Studienergebnisse wurden der Öffentlichkeit Ende März 2012 im Rahmen einer internationalen Konferenz in Algier präsentiert. Die Initiative wird durch einen Arbeitskreis für nachhaltiges Unternehmertum in Algerien getragen. Im Verlauf der Studienarbeiten entwickelten sich neue Netzwerke und Arbeitsgruppen wie das Netzwerk zur Förderung algerischer Unternehmerinnen in der Green Economy, das Netzwerk algerischer Medien für die Green Economy oder die regionale Arbeitsgruppe junger innovativer Unternehmensgründer in Oran.

Vertreter dieser Netzwerke suchen nun auf ihrer Studienreise durch Berlin den Ideen- und Erfahrungsaustausch mit deutschen Institutionen und Experten. Gestern stand unter anderem ein Besuch bei CupCycle auf dem Programm. Das Team empfing die Delegierten in den Räumlichkeiten der TU-Gründungswerkstatt, präsentierte dort das Mehrwegbecherkonzept sowie die Gründungsgeschichte von CupCycle und stieg anschließend ein in eine konstruktive Diskussion über Themen wie Unternehmensgründung an der TU Berlin oder Nachhaltigkeit an Universitäten. Das Becherteam erhielt so die Möglichkeit, mit hochrangigen Firmenvertretern sowie Jungunternehmern aus der algerischen Green Economy und Unterstützern diverser Nachhaltigkeitsprojekte in den aktiven Dialog zu treten: „Der gegenseitige Austausch war für beide Seiten von großem Nutzen. Wir konnten unsere Erfahrung als junges ‚Green Business‘ weitergeben und haben im Gegenzug wertvolles Feedback von Vertretern aus Forschung und Wirtschaft zu unserem Projekt erhalten“, sagt Andrea Scholz, CupCycle-Teammitglied.

Die Studienreise der Algerischen Delegation wird von der GIZ organisiert und dauert noch bis Donnerstag, den 30. August. In dieser Zeit werden die Netzwerkvertreter neben vielen anderen interessanten Projekten auch das Büro des CupCycle-Hauptsponsors ALBA Group kennenlernen. Die Delegation bereist Berlin mit den Zielen der Errichtung einer eigenen nationalen Förderstrategie, Identifizierung und Stärkung deutscher Kontakte sowie der Entwicklung algerischer Investitionsbereiche der Green Economy für die Beschäftigung junger Menschen, besonders von Frauen. Mehr Informationen gibt es auf www.giz.de.

CupCycle-Becher auf dem Tongji-Tag an der TU Berlin

Am 6. Juli findet an der Technischen Universität der „Tongji-Tag“ statt – natürlich nicht ohne CupCycle. Zur feierlichen Eröffnung der Veranstaltung wird am Vormittag zu einem Festakt im Lichthof des TU-Hauptgebäudes eingeladen. Absolventinnen und Absolventen des Doppel-Masters Urban Design, erworben an der TU Berlin sowie der Tongji Universität, erhalten hier ihre Abschlussurkunden. Angestoßen wird mit den umweltfreundlichen CupCycle-Mehrwegbechern! Die Besucher erwarten außerdem eine Ausstellung über die Hochschulkooperation sowie Workshops und Referate angesehener Wissenschaft-lerInnen beider Universitäten zu Themen wie der innovativen Städtebau-Forschung.

Die chinesische Tongji Universität und die TU Berlin pflegen bereits seit 1995 eine partnerschaftliche Kooperation und arbeiten auf diversen Gebieten in Forschung und Lehre zusammen. Mit der Veranstaltung soll die Zusammenarbeit der beiden Universitäten gestärkt und die Tongji-Uni den Studierenden näher gebracht werden. Weitere Informationen zum Event sind hier zu finden.